Gesässschmerzen (7/12)

Schmerzen: Serie mit wöchentlich erscheinendem Beitrag (7/12)

Welche Ursachen können Schmerzen im Gesäss haben und wie kann man sie mit einer Massage beseitigen?

Mögliche Ursachen

Schmerzen im Gesäss können verschiedene Ursachen haben. Hier sind einige der häufigsten:

  • Ischias: Der Ischiasnerv ist der längste Nerv in Ihrem Körper und verläuft vom unteren Rücken durch das Gesäss bis hinunter in die Beine. Wenn dieser Nerv gereizt oder eingeklemmt wird, kann dies zu Schmerzen im Gesäss führen.
  • Piriformis-Syndrom: Das Piriformis-Syndrom tritt auf, wenn der Piriformis-Muskel, der sich im Gesässbereich befindet, den Ischiasnerv reizt oder komprimiert.
  • Bursitis: Bursitis ist eine Entzündung der Bursa, einer kleinen, mit Flüssigkeit gefüllten Tasche, die als Polster zwischen Knochen und Muskeln oder Sehnen dient. Eine Bursitis im Hüftbereich kann zu Schmerzen im Gesäss führen.
  • Muskelverspannungen oder -verletzungen: Überbeanspruchung oder Verletzungen der Muskeln und Sehnen im Gesäss können ebenfalls Schmerzen verursachen.

Massnahmen

Eine Massage kann helfen, diese Schmerzen zu lindern, indem sie die Durchblutung in dem betroffenen Bereich erhöht und hilft, Verspannungen in den Muskeln zu lösen. Hier sind einige Massagetechniken, die helfen können:

  • Tiefengewebsmassage: Diese Art von Massage konzentriert sich auf die tieferen Schichten von Muskelgewebe und Faszien und kann besonders hilfreich sein bei chronischen Schmerzen oder Verspannungen.
  • Triggerpunkt-Massage: Bei dieser Technik konzentriert sich der Therapeut auf spezifische «Triggerpunkte» in den Muskeln, die Schmerzen verursachen können.
  • Myofasziale Freisetzung: Diese Technik konzentriert sich auf das Bindegewebe (Faszien) das die Muskeln umgibt und kann helfen, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Klassische Massage: Diese sanftere Massageart kann helfen, Muskelverspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.

Es ist wichtig, einen qualifizierten Massage-Therapeuten aufzusuchen und vor Beginn der Behandlung über alle Schmerzen oder gesundheitlichen Bedenken zu sprechen. In einigen Fällen, wie z.B. bei einer schweren Verletzung oder Entzündung, könnte eine Massage kontraindiziert sein.

Diese Tipps sind unverbindlich und ersetzen bei Schmerzen keinen Arztbesuch!

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Hermann Hürzeler
indobia – Massage Thun